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	<title>Ohorn - Das Bürgerportal &#187; Fundstücke</title>
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	<description>Veranstaltungen, Termine, Nachrichten aus der Gemeinde 01896 Ohorn und der Region</description>
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		<title>Polizei sucht nach Raub in Pulsnitz Zeugen</title>
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		<pubDate>Tue, 05 Oct 2010 07:20:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Olaf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fundstücke]]></category>
		<category><![CDATA[Pulsnitz]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Freitagnachmittag gegen 16:10 Uhr kam es auf dem Pulsnitzer Markt zu einer Raubstraftat. Einem 57-jährigen Mann wurde dabei beim Überqueren des Platzes in Richtung der Sparkasse eine unbekannte Flüssigkeit in das Gesicht gesprüht und eine Geldkassette mit mehreren Tausend Euros entrissen. Die beiden unbekannten männlichen Täter flüchteten zunächst zu Fuß auf den Parkplatz an [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Freitagnachmittag gegen 16:10 Uhr kam es auf dem Pulsnitzer Markt zu einer Raubstraftat. Einem 57-jährigen Mann wurde dabei beim Überqueren des Platzes in Richtung der Sparkasse eine unbekannte Flüssigkeit in das Gesicht gesprüht und eine Geldkassette mit mehreren Tausend Euros entrissen. Die beiden unbekannten männlichen Täter flüchteten zunächst zu Fuß auf den Parkplatz an der Schlossklinik und stiegen dort in einen grauen Opel Meriva. In diesem ging dann die Flucht in unbekannte Richtung weiter. Der mit getönten Scheiben ausgestattete Meriva wurde gegen 20:00 Uhr an der BAB 4, Anschlussstelle Ohorn verlassen und unverschlossen aufgefunden. Von den Tätern und vom geraubten Geld fehlt nach wie vor jede Spur. Der Meriva war zwischen dem 01.bis 03. September in Dresden vom Gelände eines Dresdner Autohauses  gestohlen worden. Die Kennzeichen „BZ-EL 184“, welche sich an den aufgefundenen Opel befanden, gehören eigentlich zu einem Volkswagen und wurden zwischen dem 23.07. und 05.09.2010 in Dresden gestohlen. Die Kriminalpolizei bittet nun die Bevölkerung um Mithilfe. Wer kann Angaben zur Raubhandlung auf dem Pulsnitzer Markt machen? Wer hat die Flucht und das Fluchtfahrzeug beobachtet? Hinweise im Sachzusammenhang richten Zeugen bitte an das Lagezentrum der Polizei in Görlitz unter Tel. 03581 468-224 oder an jede andere Polizeidienststelle.</p>
<p><strong>Quelle:</strong> <a  href="http://www.polizei.sachsen.de/pd_olnsl/6081.htm" class="external">Pressemitteilung der Polizei Sachsen</a></p>
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		<title>Sven und Doro melden sich aus Ecuador</title>
		<link>http://ohorn.info/sven-und-doro-melden-sich-aus-ecuador/</link>
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		<pubDate>Fri, 14 Aug 2009 12:26:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Olaf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fundstücke]]></category>
		<category><![CDATA[Leute]]></category>

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		<description><![CDATA[Gestern erhielt ich eine Mail von Doro und Sven aus Ecuador:
Hallo Herr Bosch, 
na da haben wir gerade gestaunt, dass es ein Ohorn Portal im Internet gibt und wir darin mit einem Bericht sogar zu finden sind. Toll vielen Dank. Wie funktioniert denn die Seite? Wird sie angenommen von den Buergern? Wenn sie wollen machen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern erhielt ich eine Mail von Doro und Sven aus Ecuador:</p>
<blockquote><p>Hallo Herr Bosch, </p>
<p>na da haben wir gerade gestaunt, dass es ein Ohorn Portal im Internet gibt und wir darin mit einem Bericht sogar zu finden sind. Toll vielen Dank. Wie funktioniert denn die Seite? Wird sie angenommen von den Buergern? Wenn sie wollen machen wir eine gegenseitige Verlinkung.  Waere  schoen fuer unser Projekt in Mexiko und evtl. werden dadurch mehr Buerger auf uns aufmerksam. </p>
<p>Vielen Dank und viele Gruesse aus Ecuador </p>
<p>Doro &amp; Sven</p></blockquote>
<p><a  href="http://ohorn.info/files/2009/08/image004.jpg"><img src="http://ohorn.info/files/2009/08/image004-220x147.jpg" alt="image004" width="220" height="147" class="alignnone size-medium wp-image-369" /></a></p>
<p>Ich hatte ihre Webseite etwas aus den Augen verloren weil sie nicht erreichbar war. Im Februar hatte ich wohl das letzte von ihnen gelesen. Nun werde ich wieder regelmäßig <a  href="http://auf-radreise.de/">auf-radreise.de</a> vorbeischauen. Gestern Abend hab ich erst mal alles aufgeholt. Sie sind inzwischen durch Chile, Argentinien, Bolivien, Peru nach Ecuador weiter geradelt.</p>
<p>Im <a  href="http://auf-radreise.de/index.php?option=com_content&#038;task=view&#038;id=77&#038;Itemid=39">letzten Eintrag</a> gibt es eine interessante Zusammenfassung der gesamten Reise mit Statistik, Wahnsinn, kann sich unsereiner gar nicht vorstellen!!!</p>
<p>Gut, Sven und Doro, habt weiterhin viel Spass auf eurer Reise. Es war mir eine besondere Freude zu erfahren, dass Ohorn.info wenigstens in Südamerika wahr genommen wird&hellip; <img src='http://ohorn.info/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><strong>Update 15.08.</strong><br />
Gestern wurde ein <a  href="http://auf-radreise.de/index.php?option=com_content&#038;task=view&#038;id=80&#038;Itemid=1">neuer Bericht</a> eingefügt.</p>
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		<title>Stolpener schickt ein Bild von Ohorn</title>
		<link>http://ohorn.info/stolpener-schickt-ein-bild-von-ohorn/</link>
		<comments>http://ohorn.info/stolpener-schickt-ein-bild-von-ohorn/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 02 Dec 2008 19:13:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Olaf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fundstücke]]></category>
		<category><![CDATA[Ohorn]]></category>

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		<description><![CDATA[Lutz Göhler aus Stolpen hat mir ein Bild von Ohorn geschickt, er war sich nicht sicher ob es auch wirklich Ohorn ist. Er bot auch gleich an es hier verwenden zu dürfen, find ich nett und mach das dann auch gleich mal.

Das Bild ist eine Teleobjektivaufnahme entsprechend cirka 750 mm einer Spiegelreflex-Kleinbild-Analog vom Stolpener Berg [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lutz Göhler aus Stolpen hat mir ein Bild von Ohorn geschickt, er war sich nicht sicher ob es auch wirklich Ohorn ist. Er bot auch gleich an es hier verwenden zu dürfen, find ich nett und mach das dann auch gleich mal.</p>
<p><a  href="http://ohorn.info/files/2008/12/ohorn-von-stolpen-aus.jpg" title="Ohorn von Stolpen gesehen"><img src="http://ohorn.info/files/2008/12/ohorn-von-stolpen-aus-220x44.jpg" alt="ohorn-von-stolpen-aus" width="220" height="44" /></a></p>
<p>Das Bild ist eine Teleobjektivaufnahme entsprechend cirka 750 mm einer Spiegelreflex-Kleinbild-Analog vom Stolpener Berg unterhalb der Burg, aufgenommen am 08.09.2008 kurz vor 10 Uhr.</p>
<p>Auf seiner Seite <a  href="http://www.stolpner-ansichten.de/">Stolpner-Ansichten</a> zeigt er seinen Heimatort. Feine Sache, mit den Bildern kann ich hier nicht mithalten.</p>
<p>Nu werd ich wohl ma uff'n Schleißberg ruff müssen, Foto von Stolpen schießen... <img src='http://ohorn.info/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Forstsaatguternte in der Samenplantage Ohorn</title>
		<link>http://ohorn.info/forstsaatguternte-in-der-samenplantage-ohorn/</link>
		<comments>http://ohorn.info/forstsaatguternte-in-der-samenplantage-ohorn/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 14 Nov 2008 09:17:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Olaf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fundstücke]]></category>
		<category><![CDATA[Ohorn]]></category>

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		<description><![CDATA[
Seit Anfang Oktober wurde in der Forstsamenplantage nahe der Ortslage Ohorn durch die Staatsdarre Flöha, Saatgut der Baumart Schwarz-Erle geerntet. Der Landkreis Bautzen ist für die Einhaltung der Bestimmungen nach dem Forstvermehrungsgutgesetz zuständig. In diesem Gesetz ist die Ernte und der
Vertrieb von Forstsaatgut und Forstpflanzen geregelt. Damit soll gesichert werden, dass in unseren Wäldern nur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a  href="http://ohorn.info/files/2008/11/ernte1.jpg" title="Zapfenpflücker bei der Arbeit"><img src="http://ohorn.info/files/2008/11/ernte1-220x292.jpg" alt="" width="220" height="292" class="alignnone size-medium wp-image-299" /></a></p>
<p>Seit Anfang Oktober wurde in der Forstsamenplantage nahe der Ortslage Ohorn durch die Staatsdarre Flöha, Saatgut der Baumart Schwarz-Erle geerntet. Der Landkreis Bautzen ist für die Einhaltung der Bestimmungen nach dem Forstvermehrungsgutgesetz zuständig. In diesem Gesetz ist die Ernte und der<br />
Vertrieb von Forstsaatgut und Forstpflanzen geregelt. Damit soll gesichert werden, dass in unseren Wäldern nur genetisch hochwertige, an die jeweiligen Bedingungen angepasste Bäume gepflanzt werden. Die Kontrolle und Ausstellung des Stammzertifikates für das Saatgut nimmt hoheitlich das Kreisforstamt war.</p>
<p>Die Beerntung erfolgt per Hand mittels Leitern am stehenden Baum. Gepflückt werden die einjährigen Fruchtzäpfchen. Um eine lohnende Erntemenge zu erzielen, ist Ausdauer und Wetterfestigkeit gefragt.</p>
<p><a  href="http://ohorn.info/files/2008/11/ernte2.jpg" title="Erntegut"><img src="http://ohorn.info/files/2008/11/ernte2-220x166.jpg" alt="" width="220" height="166" class="alignnone size-medium wp-image-300" /></a></p>
<p>Die Erntemengen werden täglich in einer Sammelstelle angenommen, gewogen und gelagert. An dieser Stelle sei der Gemeinde Ohorn für die Bereitstellung der Sammelstelle gedankt. In diesem Jahr wurden 340 kg Erntegut eingebracht. In der Staatsdarre Flöha kommt das Erntegut zur weiteren Verarbeitung. Dabei werden Blätter, Zweige und Verunreinigungen von den Fruchtzapfen getrennt. Die Zäpfchen selber werden in einem komplizierten technologischen Prozess getrocknet („gedarrt“) um aus ihnen die eigentlichen Samen zu gewinnen, ohne das diese dabei Schaden nehmen.</p>
<p>Aus dem geernteten Rohgut lassen sich ca. 30 kg reine Samen erzeugen. Je nach Keimfähigkeit der Samen können daraus wiederum bis zu 500 Tausend Pflanzen angezogen werden.</p>
<p><strong>Quelle:</strong> <a  href="http://www.lra-kamenz.de/cms/fileadmin/PDF_Dokumente/Service/Presse/Amtsblatt/abl08-10.pdf">Amtsblatt des Landkreises Bautzen - Oktober 2008 - 25.10.2008</a> <small>(PDF)</small></p>
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		<title>Doro und Sven sind gerade in Uruguay</title>
		<link>http://ohorn.info/doro-und-sven-sind-gerade-in-uruguay/</link>
		<comments>http://ohorn.info/doro-und-sven-sind-gerade-in-uruguay/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 13 Nov 2008 15:25:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Olaf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fundstücke]]></category>
		<category><![CDATA[Leute]]></category>

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		<description><![CDATA[
Heut war ich mal wieder schauen was die Ohorner Radfahrer machen. Es geht ihnen gut, sie haben Brasilien durchquert und sind gerade in Uruguay.
Ich hätte nie gedacht, dass es dort so viele Leute deutscher Abstammung geben würde, die können sogar alle noch deutsch. Und der Gipfel ist ja wohl der Besuch auf dem Oktoberfest:
Das Oktoberfest [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a  href="http://ohorn.info/files/2008/11/brasil1.jpg" title="mit Freunden beim Ausritt"><img src="http://ohorn.info/files/2008/11/brasil1-220x147.jpg" alt="" width="220" height="147" class="alignnone size-medium wp-image-296" /></a></p>
<p>Heut war ich mal wieder schauen was die <a  href="http://ohorn.info/ohorn-madrid-buenos-aires-alaska/">Ohorner Radfahrer</a> machen. Es geht ihnen gut, sie haben Brasilien durchquert und sind gerade in Uruguay.<br />
Ich hätte nie gedacht, dass es dort so viele Leute deutscher Abstammung geben würde, die können sogar alle noch deutsch. Und der Gipfel ist ja wohl der Besuch auf dem Oktoberfest:</p>
<blockquote><p>Das Oktoberfest in Blumenau ist das 2. groesste Festival nach dem Karneval in Brasilien und das lassen wir uns nicht entgehen. Man kann es sehen wie man will, es spielen zum Teil deutsche Schunkelbands, Blasmusik und ab und zu kommt eine Aprés-Ski-Partystimmung durch.</p></blockquote>
<p><a  href="http://ohorn.info/files/2008/11/brasil2.jpg" title="Blick zu den Bergen"><img src="http://ohorn.info/files/2008/11/brasil2-220x147.jpg" alt="" width="220" height="147" class="alignnone size-medium wp-image-297" /></a></p>
<p>Zwei Bilder hab ich mir mal geklaut, ich hoffe ihr habt nichts dagegen!? Aber ist ja für einen guten Zweck, soll meinen Besuchern ja Appetit machen bei euch <a  href="http://www.auf-radreise.de/index.php?option=com_content&#038;task=view&#038;id=46&#038;Itemid=1">weiterzulesen...</a></p>
<p>Wünsche weiter beste Gesundheit und immer genug Luft in den Reifen. </p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Ohorner Drogenhändler kassiert dreieinhalb Jahre Haft</title>
		<link>http://ohorn.info/ohorner-drogenhaendler-kassiert-dreieinhalb-jahre-haft/</link>
		<comments>http://ohorn.info/ohorner-drogenhaendler-kassiert-dreieinhalb-jahre-haft/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 15 Oct 2008 09:54:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Olaf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fundstücke]]></category>
		<category><![CDATA[Ohorn]]></category>

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		<description><![CDATA[Die hier gemeldeten Ermittlungen führten nun zum Urteil. Bleibt nur zu hoffen, dass er seine Sucht in den Griff bekommt.

Das Bautzener Amtsgericht verurteilte jetzt einen 24-Jährigen. Er hatte unter anderem Kokain verkauft - und Drogen hergestellt.
Nach dem Urteilsspruch klickten gestern am Bautzener Amtsgericht gleich wieder die Handschellen: Ein 24-jähriger aus Ohorn, der seit Ende Mai [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die <a  href="http://ohorn.info/drogen-in-ohorn/">hier gemeldeten</a> Ermittlungen führten nun zum Urteil. Bleibt nur zu hoffen, dass er seine Sucht in den Griff bekommt.</p>
<blockquote>
<p><strong>Das Bautzener Amtsgericht verurteilte jetzt einen 24-Jährigen. Er hatte unter anderem Kokain verkauft - und Drogen hergestellt.</strong></p>
<p>Nach dem Urteilsspruch klickten gestern am Bautzener Amtsgericht gleich wieder die Handschellen: Ein 24-jähriger aus Ohorn, der seit Ende Mai in Untersuchungshaft saß, muss jetzt für insgesamt dreieinhalb Jahre ins Gefängnis. Dabei war der Sohn eines Unternehmers noch günstig weggekommen. Insgesamt 16 Taten wurden dem Angeklagten zur Last gelegt, hätte er kein umfangreiches Geständnis abgelegt, wären laut Staatsanwalt fünf oder sechs Jahre Haft angemessen gewesen.</p>
<p>So hatte er fünf Mal Amphetamin in größerer Menge verkauft, unter anderem in einer Wohnung in Bischofswerda. In drei Fällen konnte ihm der Handel mit Kokain nachgewiesen werden, auch Haschisch ging durch seine Hände. Im Frühjahr dieses Jahres verlegte sich der Dealer auf die Partydroge Crystal. In seiner Wohnung in Ohorn hatte er einen Tschechen einziehen lassen, mit dem er gemeinsam in einer improvisierten Drogenküche selbst Crystal produzieren wollte.</p>
<p>Dafür kaufte er für 4.500 Euro ein Kilogramm des Grundstoffs Amphetamin. Mit dem in seinem Heimatland bereits per Haftbefehl gesuchten Tschechen versuchte der 24-Jährige, auch auf andere Weise die Aufputschdrogen herzustellen. Sein Kumpan fuhr mit dem Auto des Angeklagten mehrmals tschechische Apotheken ab, um dort kleinere Mengen eines Ephedrinhaltigen Medikaments zu kaufen. Weitere für die Crystal-Herstellung notwendige Zutaten besorgte er in tschechischen Chemikalien-Handlungen. Aus jeweils zehn Packungen der mittlerweile verbotenen Tabletten ließen sich so in Ohorn je fünf Gramm der Droge kochen.</p>
<p>Dass die gestern verhängte Haftstrafe dennoch verhältnismäßig niedrig blieb, lag an den umfassenden Aussagen des Angeklagten. Er gab weitere Konsumenten und Händler preis — bis auf die Person, von der er das Kilogramm Amphetamin bezogen hatte. „Ich habe Angst davor, den Namen zu sagen“, beteuerte der Angeklagte. Auch die Zusicherung des Richters, dass er sich durch eine Aussage womöglich mehrere Monate Haft sparen könne, konnte ihn nicht umstimmen.</p>
<p><strong>Seit Jahren selbst Konsument</strong></p>
<p>Der 24-Jährige hat selbst seit acht Jahren ein Drogenproblem: Bei seiner Festnahme wog er nur noch 53 Kilogramm — bei fast 1,80 Meter Körpergröße. Hinzu kam eine Automaten-Spielsucht und Probleme im familiären Umfeld, mehrere Lehrstellen hatte er bereits geschmissen. „Wenn sie ihre Drogensucht nicht in den Griff bekommen, werden sie wohl die Justiz später weiter beschäftigen“, sagte der Richter. Das Urteil ist bereits rechtskräftig.</p>
<p><strong>Quelle:</strong> Sächsische Zeitung, Druckausgabe vom 15.10.2008 von Christoph Scharf
</p></blockquote>
<p>P.S.: Ich spar mir diesmal ein Bild. Es ist kaum zu glauben wie viele Zugriffe ich hier seit der Veröffentlichung des ersten Artikels zu dem Thema über die Bildersuche von Google bekomme. 10-15 Leute finden täglich bei der Suche nach Bildern mit Haschisch, Drogenlabor, Crystal und ähnlichem hier her, unglaublich.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Ohorn &#8211; Madrid &#8211; Buenos Aires &#8211; Alaska</title>
		<link>http://ohorn.info/ohorn-madrid-buenos-aires-alaska/</link>
		<comments>http://ohorn.info/ohorn-madrid-buenos-aires-alaska/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 17 Jul 2008 11:46:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Olaf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fundstücke]]></category>
		<category><![CDATA[Leute]]></category>
		<category><![CDATA[Ohorn]]></category>

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		<description><![CDATA[Letzten Sonntag (13.07.2008) starteten Doro und Sven von Ohorn aus nach Alaska, mit dem Fahrrad!!! Auf ihrer Webseite kann man verfolgen wo sie gerade sind, na ja, hoffentlich bald etwas ausführlicher  
Sie schreiben dort über ihr Projekt:
Der Gedanke einer größeren gemeinsamen Tour entstand im Spätherbst 2006. Doro wollte schon immer einmal Südamerika intensiv bereisen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Letzten Sonntag (13.07.2008) starteten Doro und Sven von Ohorn aus nach Alaska, mit dem Fahrrad!!! Auf ihrer <a  href="http://www.auf-radreise.de/">Webseite</a> kann man verfolgen wo sie gerade sind, na ja, hoffentlich bald etwas ausführlicher <img src='http://ohorn.info/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Sie schreiben dort über ihr Projekt:</p>
<blockquote><p>Der Gedanke einer größeren gemeinsamen Tour entstand im Spätherbst 2006. Doro wollte schon immer einmal Südamerika intensiv bereisen. Svens Vorschlag war aus Erfahrung heraus dies per Rad zu tun. Von da an starteten wir die ersten kleinen Pläne zur Verwirklichung unseres Traumes. Es musste eine ungefähre Route auf den Tisch mit der dazugehörigen Summe. Information über die bevorstehenden Länder werden seit her gesammelt. Gespräche mit Freunden und deren Erfahrungen helfen uns dabei.</p>
<p>Bevor unsere Reise startet, arbeiteten wir noch 5 Monate auf Mallorca an unserer Kondition, um ausreichend trainiert von Dresden aus nach Madrid zu starten. Dort waren wir vom 01.02. bis 24.06.2008 in der Station des Hotels "Camp de Mar" in Camp de Mar neben Paguera anzutreffen. Im Sommer sind wir für 14 Tage nach Hause gekommen, um am 13. Juli von Ohorn aus in Richtung Madrid zu starten.<br />
Von dort aus fliegen wir nach Buenos Aires. Südamerika und die Parallelen der Panamericana bis nach Alaska liegen vor uns, für die nächsten 2 Jahre. Ihr könnt unsere Tour jederzeit im Internet verfolgen.</p></blockquote>
<p>Apropos, schaut doch mal ob ihr die <a  href="http://ohorn.info/mit-w50-durch-amerika/">Freunde</a> aus Ottendorf mit ihrem <a  href="http://www.ka-ro-unterwegs-mit-w50.de/">W50</a> trefft, die müssten euch doch theoretisch entgegen kommen&hellip;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Hutbergturm soll um sechs Meter in die Höhe wachsen</title>
		<link>http://ohorn.info/hutbergturm-soll-um-sechs-meter-in-die-hoehe-wachsen/</link>
		<comments>http://ohorn.info/hutbergturm-soll-um-sechs-meter-in-die-hoehe-wachsen/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 05 Jun 2008 18:48:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Olaf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fundstücke]]></category>
		<category><![CDATA[Region]]></category>

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		<description><![CDATA[„Im Jahre 1864, als der Turm errichtet wurde, waren die Bäume ringsherum noch klein.“ Heidrun Pallmann, Vorsitzende des Kamenzer Hutbergvereines, kann sich vorstellen, was für ein grandioser Rundblick damals vom Lessingturm auf dem Berg vor den Toren der Stadt möglich war.

Seitdem sind 144 Jahre vergangen. Die Bäume wuchsen in die Höhe, doch der Turm blieb [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>„Im Jahre 1864, als der Turm errichtet wurde, waren die Bäume ringsherum noch klein.“ Heidrun Pallmann, Vorsitzende des Kamenzer Hutbergvereines, kann sich vorstellen, was für ein grandioser Rundblick damals vom Lessingturm auf dem Berg vor den Toren der Stadt möglich war.</strong></p>
<p><a  href="http://ohorn.info/files/2008/06/hutberg.jpg" title="Während die Bäume rings um den Hutbergturm in 144 Jahren erheblich gewachsen sind, behielt das Bauwerk selbst seine ursprüngliche Höhe."><img src="http://ohorn.info/files/2008/06/hutberg-219x293.jpg" alt="Während die Bäume rings um den Hutbergturm in 144 Jahren erheblich gewachsen sind, behielt das Bauwerk selbst seine ursprüngliche Höhe." width="219" height="293" class="alignnone size-medium wp-image-196" /></a></p>
<p>Seitdem sind 144 Jahre vergangen. Die Bäume wuchsen in die Höhe, doch der Turm blieb so, wie man ihn ursprünglich erbaut hatte. Mittlerweile blickt man in drei der vier Himmelsrichtungen fast nur noch auf ein dichtes Blätterdach. Lediglich im Norden öffnet sich eine weite Aussicht, die sich über die Kamenzer Türme bis hin zu den Kraftwerken Boxberg und Schwarze Pumpe erstreckt.</p>
<p>„Schon seit längerem hegen wir den Wunsch nach freier Sicht auch in Richtung Süden, Osten und Westen“, so Heidrun Pallmann. Allerdings weiß sie, dass es wenig Sinn haben dürfte, die Bäume zu kürzen: „Schließlich wachsen sie nach, und außerdem gehören sie zum Parkensemble auf dem Hutberg.“ Bleibt nur noch eine Möglichkeit: Die Bäume so zu lassen, wie sie sind, und dafür den Turm zu vergrößern.</p>
<p>„Entsprechende Überlegungen gab es schon einmal vor etwa fünf Jahren, als auf dem Hutbergturm ein Funkmast errichtet werden sollte“, erinnert sich der Kamenzer Bürgermeister Roland Dantz (parteilos). Allerdings wurde dieses Projekt fallen gelassen, und mit ihm verschwand auch die geplante Aufstockung um sechs Meter zunächst wieder in den Schubladen. Nunmehr jedoch will der Hutbergverein mit der Verwirklichung seiner Vision ernst machen – nicht zuletzt auch, weil das Gemäuer selbst stark sanierungsbedürftig ist. „Die Untersuchung des Bauzustandes hat keine guten Ergebnisse gebracht“, weiß Gunter Eisold, Vorstandsmitglied des Hutbergvereines und Architekt. Kein Wunder, denn seit der Errichtung des dem großen Dichter Gotthold Ephraim Lessing geweihten Bauwerkes hat es keine grundlegende Sanierung mehr gegeben. „Jetzt wollen wir gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Die Erhöhung des Turmes und seine Sanierung“, so Eisold. Den Finanzbedarf schätzt er auf circa 200.000 Euro.</p>
<p>„Es liegt auf der Hand, dass der Hutbergverein eine solche Summe nicht allein stemmen kann“, erklärt Bürgermeister Roland Dantz. Die Stadt sehe sich in der Verantwortung, das Vorhaben zu unterstützen – schließlich stehe der Hutberg in der Wahrnehmung der Kamenz-Besucher an erster Stelle.</p>
<p>Allerdings wolle sich die Stadt nicht allein ins Boot setzen – „wir brauchen vielfältige Unterstützung von Privatpersonen, Firmen und Vereinen.“ Mit einer gemeinsamen Anstrengung der Kamenzer Bürgerschaft könne es gelingen, das Projekt zu verwirklichen. Roland Dantz hat ein Vorbild aus der näheren Umgebung vor Augen:</p>
<p>„In Neschwitz (Landkreis Bautzen) ist es bereits gelungen, knapp 150.000 Euro für die Wiedererrichtung des im Krieg zerstörten Kirchturmes zu sammeln. Das sollte doch auch in der Lessingstadt Kamenz möglich sein.“</p>
<p>Für die nächste Stadtratssitzung hat der Bürgermeister eine Informationsvorlage vorbereitet, um das Vorhaben bekannt zu machen. Im Oktober, so plant er, soll ein entsprechender Beschluss gefällt werden. Für die Ausführung rechnet Roland Dantz mit circa drei Jahren – „das hängt aber natürlich auch von der Spendenbereitschaft ab.“</p>
<p><strong>Quelle:</strong> Uwe Menschner <a  href="http://www.on-regional.de/?p=1515" class="external">Oberlausitzer Kurier</a></p>
<p><strong>Anmerkung:</strong> Feine Sache, ich steig gern auf solch Türme und genieß die Aussicht. Fällt mir auch gleich der Schwedensteinturm ein, da sieht man auch nicht mehr viel drumrum...</p>
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		<title>Drogen in Ohorn</title>
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		<pubDate>Sat, 31 May 2008 08:21:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Olaf</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Dieser Tage erlangte Ohorn mal wieder traurige Berühmtheit. Ein Drogenlabor wurde mit einem Großeinsatz der Polizei ausgehoben:</p>
<blockquote><p>„Lucy“ - eine gemeinsame Fahndergruppe von Polizei und Zollfahndungsamt Dresden - hat nach mehrmonatigen Ermittlungen im Auftrag der Staatsanwaltschaft Bautzen am Mittwochnachmittag in Ohorn eine Drogenküche ausgehoben. Betrieben wurde sie von einem 24-jährigen Deutschen und einem 28-jährigen Tschechen mitten in der Stadt im Dachgeschoss eines Mietshauses. Neben dem Labor und rund 50 Gramm offensichtlich frisch produziertem Crystal beschlagnahmten die Fahnder 600 Gramm Amphetamin, 150 Gramm Haschisch und 130 Ecstasy-Tabletten. Mehrere hundert Cliptütchen deuteten auf einen gewerbsmäßigen Handel hin.</p>
<p><a  href="http://ohorn.info/files/2008/05/drogenkueche.jpg" title="Bild vom Labor"><img src="http://ohorn.info/files/2008/05/drogenkueche-220x147.jpg" alt="" width="220" height="147" class="alignnone size-medium wp-image-193" /></a></p>
<p>Zeitgleich mit der Aktion in Ohorn durchsuchten Zoll und Polizei die Räumlichkeiten eines 22-jährigen mutmaßlichen Drogen-Abnehmers in Bischofswerda, fanden dort 1,7 Kilogramm Haschisch, 50 Gramm Crystal und 5000 Euro Bargeld, die offensichtlich aus dem Handel mit Betäubungsmitteln stammen. Darüber hinaus statteten Beamte der Polizeidirektion Dresden einem Lieferanten einen Besuch ab und stellten Beweismittel sicher, heißt es in einer gemeinsamen Pressemitteilung des Zollfahndungsamtes Dresden, der Polizeidirektion Dresden und der Polizeidirektion Oberlausitz-Niederschlesien. Die beiden Betreiber des illegalen Drogenlabors und der Abnehmer in Bischofswerda wurden festgenommen.</p>
<p>Die Polizei geht davon aus, dass der Deutsche den Tschechen als "Koch" engagiert hat. Dieser brachte, so die Vermutung, sowohl die notwendigen Gerätschaften als auch die Kenntnisse zur Drogenproduktion mit und kümmerte sich um den Aufbau und Betrieb der Crystal-Küche. Beiden Beschuldigten werde zudem unerlaubter Handel mit weiteren Betäubungsmitteln wie Cannabis, Ecstasy und Kokain vorgeworfen, die sie offenbar von sächsischen Lieferanten bezogen und im näheren Umfeld verkauften.</p>
<p>Der Tscheche, stellte sich mittlerweile heraus, wird in seinem Heimatland bereits mit drei Haftbefehlen gesucht. In Deutschland steht er noch bis 1. Juni aufgrund einer Verurteilung wegen Schleusung unter Bewährung.</p>
<p><strong>Quelle, Text und Bild:</strong> <a  href="http://www.dnn-online.de/aktuell/content/63844.html">Dresdner Neueste Nachrichten-Online</a>
</p></blockquote>
<p><strong>Link:</strong> <a  href="http://www.zoll.de/f0_veroeffentlichungen/b0_rauschgift/w0_2008/z36_drogenkueche/index.html">Offizielle Pressemitteilung des Zoll</a></p>
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		<title>Triathlon im Kreis Kamenz</title>
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		<pubDate>Wed, 21 May 2008 10:05:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Olaf</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Leute]]></category>
		<category><![CDATA[Sport]]></category>

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		<description><![CDATA[Unterwegs zu Fuß, im Wasser und dem Rad
Triathlon gehört beim OSSV Kamenz seit 15 Jahren zum Programm. Giso Müller war einer der ersten, die an Wettkämpfen in dieser Ausdauersportart teilnahmen. Heute sucht der Verein Nachwuchs.

Groß und muskelbepackt ist Giso Müller nicht. Der 30-jährige Reichenauer gibt sogar zu, in der Schule keine Sportskanone gewesen zu sein. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Unterwegs zu Fuß, im Wasser und dem Rad</h2>
<p>Triathlon gehört beim OSSV Kamenz seit 15 Jahren zum Programm. Giso Müller war einer der ersten, die an Wettkämpfen in dieser Ausdauersportart teilnahmen. Heute sucht der Verein Nachwuchs.</p>
<p><a  href="http://ohorn.info/files/2008/05/triathlon.jpg" title="Triathlet Giso Müller – Mannschaftskapitän der OSSV-Bundesligamannschaft – trainiert jeden Tag."><img src="http://ohorn.info/files/2008/05/triathlon-220x140.jpg" alt="Triathlet Giso Müller – Mannschaftskapitän der OSSV-Bundesligamannschaft – trainiert jeden Tag." class="alignnone size-thumbnail wp-image-184" /></a></p>
<p>Groß und muskelbepackt ist Giso Müller nicht. Der 30-jährige Reichenauer gibt sogar zu, in der Schule keine Sportskanone gewesen zu sein. Trotzdem tritt er heute gemeinsam mit vier anderen OSSV-Sportlern in der zweiten Triathlonbundesliga an. Im vergangenen Jahr erreichte die Mannschaft sogar den vierten Platz.</p>
<p>Im Sommer dieses Jahres müssen die Athleten bei Wettkämpfen in den Disziplinen Schwimmen, Radfahren und Laufen ihre Schnelligkeit beweisen. Hauptsponsor wird in dieser und den beiden folgenden Saisons erstmalig die Ewag Kamenz sein. Bisher hat der Kamenzer Energie- und Wasserversorger den OSSV in anderen Bereichen unterstützt. Die Bundesliga-Mannschaft wird beim zehnten Kamenzer Blütenlauf am Samstag, 24. Mai, 16.00 Uhr, erstmals der Offentlichkeit vorgestellt. Im Team vertreten sind beispielsweise Vizeeuropameister Markus Thomschke und Vizeweltmeister Thomas Weber.</p>
<p>Über die Olympische Distanz (1,5 Kilometer Schwimmen, 40 Kilometer Radfahren, 10 Kilometer Laufen) oder die Sprintdistanz (750 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren, fünf Kilometer Laufen) finden die Bundesligawettkämpfe statt. Die OSSV-Triathleten treten in ihrer Liga gegen 16 andere Teams an. Von fünf Startern werden die besten vier gewertet, erklärt Giso Müller.</p>
<p>Er selbst kann sich noch gut an seinen ersten Wettkampf erinnern: „Mit Zwanzig – fast ohne jegliches Training – bin ich in Moritzburg über die Langdistanz gestartet und es hat mir gefallen.“ Damals habe man fast noch Geld fürs Mitmachen bekommen. Heute sind Startgebühren im dreistelligen Bereich üblich und wie Müller meint für die lange Distanz auch angemessen, bei der die Athleten rund zehn Stunden unterwegs sind.</p>
<p>Heute konzentriert sich der Reichenau auf die kürzeren Strecken. Die Trainingspläne werden für alle OSSV-Triathleten von Thomas Weber aufgestellt. „Eigentlich ist man jeden Tag auf dem Rad, zu Fuß oder im Wasser unterwegs“, so Giso Müller. Steht ein Wettkampftermin an, wird das tägliche Training natürlich intensiviert. Bisher lassen sich für den Architekturstudenten Sport und Arbeit gut vereinbaren. Zumal der 30-Jährige im Augenblick im Urlaubssemester ist, weil ein Haus auf dem Hof, der ihm und seinem Bruder gehört, zu einer Pilgerunterkunft denkmalgerecht umgebaut werden soll.</p>
<p>Selbstverständlich versuchen die Mannschaftsmitglieder gemeinsam zu trainieren. Beim Wettkampf selbst, ist aber jeder auf sich gestellt. Windschattenfahren ist sogar laut Regelwerk verboten. Einzig technische Hilfe ist möglich. „Doch nach einem zehnminütigen Reifenwechsel hat man keine Chance auf eine gute Platzierung“, so der Kamenzer Triathlet der ersten Stunde. Für ihn hat sich die Sportart als ideale Kombination erwiesen. „Ich bin zwar kein Schwimmer“, sagt Giso Müller, „aber im Wasser regeneriert man gut.“ Begonnen hat er ursprünglich mit dem Laufen. Und weil ihm oft die Füße schmerzten, kam zum Ausgleich das Fahrradfahren als Ausdauersport dazu. „Eine meiner ersten Trainingsstrecken war der 30 Kilometer lange tägliche Weg zu meiner Lehrstelle in Dresden-Klotsche.“ In dieser Zeit war es auch als ihn der OSSV-Vorsitzende Theo Schnappauf überredete in den Verein einzutreten, am Schwimmtraining teilzunehmen und den ersten Triathlon zu absolvieren. 15 Jahre ist dies nun her.</p>
<p>Seitdem sind viele neue Leute in die Triathlon-Abteilung gestoßen. Einige von ihnen nehmen sogar regelmäßig an internationalen Wettkämpfen teil. So werden die Brüder Markus und Patrik Thomschke bei der offiziellen Teamvorstellung nicht dabei sein, weil sie zur Qualifikation für den Ironman Hawaii in Lanzarote sind. Trotzdem sucht der OSSV Kamenz Nachwuchs. Die Aktiven sind heute zwischen 35 und 20 Jahren alt. „Nur zwei Schwimmerinnen – Manja Vogel und Virginie Garten – haben nach einem Staffeltriathlon Gefallen gefunden und wollen nun zusätzlich Laufen und Radfahren“, erklärt Giso Müller.</p>
<p>Der zweite „Swim &amp; Run“ am Steinbruch Luise in Häslich kann für alle Interessierten ein wichtiger Termin sein. Jugendliche ab 16 Jahren können hier bei der Kombination 800 Meter Schwimmen und vier Kilometer Laufen testen, ob Triathlon eine Sportart für sie ist. </p>
<p><strong>Quelle:</strong> Katrin Kunipatz <a  href="http://www.on-regional.de/?p=1446">Oberlausitzer Kurier</a></p>
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