Ohorn - Das Bürgerportal

Archiv für 06. 2008

Der Samstag - Dorffest Ohorn 2008

07.06.2008

Programm:
09.00 Uhr Prellballturnier in der Turnhalle

14.00 – 18.00 Uhr Sonderausstellung im Heimatmuseum „Maße, Waagen und Gewichte aus alter Zeit“
Die diesjährige Sonderschau zeigt eine Reihe alter Gerätschaften zum Wiegen und Abmessen der verschiedensten Produkte, u.a. Küchenwaagen, Dezimalwaagen, Balkenwaagen, Stein- und andere Gewichte, sowie Hohl- und Flüssigkeitsmaße, die hauptsächlich früher in Sachsen Verwendung fanden.
Die Ausstellungsstücke stammen größtenteils aus der Privatsammlung von Herrn Georgi, zum anderen aus dem Fundus unseres Museums.
Vervollständigt wird das Ganze durch eine kleine Chronologie zu Maßen und Gewichten in der Westlausitz vom 17. – 20. Jahrhundert.

15.00 Uhr – 18.00 Uhr Großes Kinderfest
15.00 Uhr „Kleine Stars ganz Groß“ – Die Talenteshow -
Die große Schau der Grundschulkinder auf der Freilichtbühne
16.30 Uhr Puppenspiel „Der Froschkönig“ - Uta Davids Puppenbühne im Block B
18.00 Uhr Konzert des Kindergruppe der Musikschule Fröhlich !
20.00 Uhr Die große Liveparty mit der Gruppe RADIAL aus Neukirch

Festbetrieb auf dem Festplatz mit Schaustellern und Imbissständen

Programm am Sonntag

Eröffnung - Dorffest Ohorn 2008

06.06.2008 20:00

Feierliche Eröffnung des Festes durch den Bürgermeister. Anschließend Bierprobe und Tanz mit DJ Paradiso aus Ohorn und der Mobil-Disco „All in One“ aus Lichtenberg.

Festbetrieb auf dem Festplatz mit Schaustellern und Imbissständen

Programm am Sonnabend

Tischtennisturnier - Dorffest Ohorn 2008

01.06.2008 09:00

Anlässlich des Dorffestes findet im Rahmen der „Festwoche“ ein Tischtennisturnier in der Turnhalle statt.

Stammtreffen der Royal Rangers

14.06.2008 09:00 bis 15:00

Am Samstag trafen sich die Pulsnitzer Pfadfinder "Royal Rangers". Rings um Pulsnitz wütete gewittriger Starkregen aber auf unserem Pfad kam gelegentlich sogar die Sonne hervor. So hatten wir gute Chancen bei der Vogelstimmenkunde und auch später im Wald bei unserem Burgwächterspiel. Dazu bauten wir mit Stricken und Hölzern verschiedene "Burgen". Die Hölzer wurden mit dem Strick so verbunden, dass sie senkrecht zueinander standen. Dabei entstand der Kreuzbund. Dieser symbolisierte uns aus der kurzen Einleitung den neuen Bund, den Gott mit den Menschen seit Ostern schloss. Auch bei den Bünden der "Burgen" war der sichere Anfang z.B. mit dem Webeleinensteek und die feste Verbindung im Bund, wie bei der Beziehung zu Gott, wichtig.

selbst gebauter Schiebock mit Kreuzbünden

Dann kamen die "Räuber" zum Zuge. Sie hatten es schwer die "blinden Burgwächter" zu überlisten. Alle Royal Rangers waren mucksmäuschenstill und die Anschleichmanöver der "Räuber" wurden von den "Burgwächtern" meistens durch ein Astknacken erkannt. Bei diesem Spiel hatten wir alle viel Spaß. Zurück gings dann mit allem Gepäck und Zeltplanen auf einem selbst gebautem Schiebock mit Kreuzbünden, der auch gern mal von einem Royal Ranger als Mitfahrgelegenheit genutzt wurde. Wir erwarten schon mit großer Spannung unser nächstes Stammtreffen am 14.06.08. Da gibt es ein Geländespiel nach den Aufzeichnungen eines "alten Tagebuches" aus Bolivien. Treffpunkt ist ausnahmsweise am Bahnhof Bischheim-Gersdorf um 9:00 Uhr, Ende gegen 15:00 Uhr auf dem Waldparkplatz zwischen Bischheim und Neukirch.
Verpflegung, Trinken und witterungsgerechte Kleidung nicht vergessen.

Fragen? Ruf an unter Pulsnitz 035955 40646 bei Tilo Schönherr
Link: http://home.tele2.de/royalrangerpulsnitz

Robert-Wehner-Abend in Mittelschänke Ohorn

04.06.2008 19:30

„Die 4 alten Ohorner“ der Mundartgruppe organisieren in der Festwoche zum Dorffest in der Mittelschänke einen Robert-Wehner-Abend.
Mit dieser heiter-besinnlichen Veranstaltung soll an den Ohorner Gärtner und Heimatdichter Robert Wehner (1881 – 1970) erinnert werden. Sein berühmtes Büchlein „Ruasen und Dornen“ wird sicher manchen Älteren bekannt sein. Zur abwechslungsreichen Ausgestaltung des Abends haben wir einen Pulsnitzer Männerchor eingeladen. Der Kartenvorverkauf für diese Veranstaltung findet am Donnerstag, dem 29.05., 16:00 bis 18:00 Uhr im Rathaus (Bauernstube) statt.

Dieter Schölzel, im Namen der Mundartgruppe

Gummistiefel fliegen über Frankenthal

07.06.2008

Gummistiefel werden bei einer Meisterschaft am Samstag, 7. Juni, in Frankenthal geworfen. Andreas Hoffmann und Silvio Thiele organisieren die ungewöhnliche Sportveranstaltung.

Silvio Thiele (l.) und Andreas Hoffmann organisieren das 1. Frankenthaler Gummistiefelfest am 7. Juni.

Wie auf jedem Hof gibt es auch bei Andreas Hoffmann in Frankenthal mindestens ein Paar Gummistiefel. Doch da jedes Exemplar fast täglich im Einsatz auf der Wiese, dem Feld oder im Stall ist, fällt es schwer ein Paar ansehnliche für den Fototermin zu finden. Aber abgespült und sauber gewischt, gelingt es doch die schwarzen Stiefel aus dem wasserundurchlässigen Kunststoff mit den beiden Veranstaltern aufs Bild zu bannen.

Zum 1. Frankenthaler Gummistiefelweitwurf-Wettbewerb um den Dorfpokal am Samstag, 7. Juni, werden diese beiden Stiefel höchstens als Schuhwerk dienen. Denn tatsächlich gibt es für das Gummistiefelwerfen ganz klare Regeln – festgelegt von der International Boot Throwing Association (Internationale Verbindung der Gummistiefelwerfer). „Wir Deutschen sind nach den Finnen sogar die zweitgrößte Gummistiefelweitwurf-Nation“, erklärt Hoffmann mit Stolz in der Stimme. Auf die Idee einen Wettkampf dieser Art auf dem Sportplatz der 1.100-Seelen-Gemeinde Frankenthal abzuhalten, kam der 42-Jährige schon im vergangenen Jahr. „Wir Frankenthaler werden von den Städtern immer als Gummistiefeldorf geneckt, in dem die Kinder schon mit Gummistiefeln auf die Welt kommen“, erklärt Hoffmann. Und weil schon seit einigen Jahren exotische Sportarten, wie Handyweitwurf oder Extrembügeln, in der Oberlausitz Einzug halten, warum dann nicht einen Wettbewerb um den am weitesten geworfenen Stiefel.

Bei seinen Recherchen stieß Andreas Hoffmann auf die Profi-Vereine in Berlin, Döbeln, Rauen und Taunusstein. Sie wollen Mannschaften nach Frankenthal schicken. Sogar die amtierenden deutschen Meister der Herren und Damen werden erwartet. Im Wettbewerb selbst wird natürlich zwischen Profi- und Amateurmannschaften unterschieden. Deshalb kann sich wirklich jeder im Gummistiefelweitwurf versuchen. Ein Team sollte aus drei Personen bestehen. Der einzelne Gummistiefel wird mit einer Hand über die Schulter geschleudert. Der deutsche Rekord liegt für die Herren bei über 52 Metern und bei den Damen bei über 30 Metern.

„Ich selbst bin noch gar nicht dazu gekommen einen Stiefel zu werfen“, gesteht Andreas Hoffmann. Sohn Sebastian wolle mit seinen Bowling-Freunden am Wettkampf teilnehmen. Auch Kompagnon Silvio Thiele gibt zu, einen Gummistiefel noch nicht als Wurfgerät verwendet zu haben. Die beiden Herren aus Frankenthal und Neukirch hätten im Moment auch wenig Zeit für das Training. Sie kümmern sich um das Rahmenprogramm des 1. Frankenthaler Gummistiefelfestes. Denn gemeinsam mit den Gummistiefeln stehen die Kinder im Mittelpunkt des Wochenendes. Anlässlich des 50-jährigen Jubiläums des Frankenthaler Kindergartens gibt es ein großes Fest. „Sachsens größte Hüpfburg wird auf dem Sportplatz aufgebaut“, verrät Hoffmann. Sogar eine Kinderdisco gibt es im Festzelt. Und bestimmt werden sich auch die Jüngsten an den Gummistiefeln probieren dürfen.

Quelle: Katrin Kunipatz Oberlausitzer Kurier