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Veranstaltungen am 07. 06. 2008

6. Suchtpräventionstage im Landkreis Kamenz

02.06.2008 bis 13.06.2008

Vom 2. bis 13. Juni 2008 finden im Landkreis Kamenz die 6. Suchtpräventionstage statt. In über 20 Veranstaltungsterminen geht es um Themen wie Sucht, Drogen, Alkohol, Essstörungen oder Rauchen. In allen wird auch eine Portion Lebenskompetenz vermittelt, die den Jugendlichen helfen soll, sich mit
den Themen auseinander zu setzen.

Den Auftakt bildet der Mitmach-Parcours „Durchblick“ am 2. Juni in der Mittelschule Lohsa. Der Parcours besteht aus fünf Stationen, die verschiedene Süchte thematisieren. Die Schüler beschäftigen sich dabei mit Problemen wie „Komasaufen“, Werbestrategien der Zigarettenindustrie oder Punktnüchternheit im Straßenverkehr. Dieser Parcours wird für vier weitere Schulen im Landkreis zu den Präventionstagen halt machen.

Das Stück „Alkohölle“ vom Theaterspiel Witten zeigt, wie der Teufel Alkohol Existenzen und Leben ruinieren kann und dass es wichtig ist, seinen Verlockungen zu widerstehen. Das Schulkino Dresden wird mit dem Film „Rolltreppe abwärts“ vertreten sein. Er zeigt, wie Kinder und Jugendliche ohne familiäre und häusliche Bindungen schnell ins Straucheln geraten.

Von großem Interesse bei den Schülern sind ebenso die Gesprächsrunden mit ehemals Betroffenen und Abhängigen. In ihnen wird realistisch die wahre Welt der Drogen und deren Folgen aus dem persönlichen Leben vermittelt. Ein Dank gilt schon jetzt diesen Betroffenen, die es zu ihrer Aufgabe gemacht haben, aus der Anonymität heraus zu treten und den Heranwachsenden ihren Abstieg in
und den Ausstieg aus dem von Drogen bestimmenden Leben näher zu bringen.

Diese 6. Suchtpräventionstage sind gemeinsam von AOK Plus und dem Landratsamt Kamenz mit finanzieller Unterstützung der Ostsächsischen Sparkasse Dresden organisiert worden.

Die ganze Pressemitteilung, incl. Veranstaltungsplan (PDF)

Der Samstag - Dorffest Ohorn 2008

07.06.2008

Programm:
09.00 Uhr Prellballturnier in der Turnhalle

14.00 – 18.00 Uhr Sonderausstellung im Heimatmuseum „Maße, Waagen und Gewichte aus alter Zeit“
Die diesjährige Sonderschau zeigt eine Reihe alter Gerätschaften zum Wiegen und Abmessen der verschiedensten Produkte, u.a. Küchenwaagen, Dezimalwaagen, Balkenwaagen, Stein- und andere Gewichte, sowie Hohl- und Flüssigkeitsmaße, die hauptsächlich früher in Sachsen Verwendung fanden.
Die Ausstellungsstücke stammen größtenteils aus der Privatsammlung von Herrn Georgi, zum anderen aus dem Fundus unseres Museums.
Vervollständigt wird das Ganze durch eine kleine Chronologie zu Maßen und Gewichten in der Westlausitz vom 17. – 20. Jahrhundert.

15.00 Uhr – 18.00 Uhr Großes Kinderfest
15.00 Uhr „Kleine Stars ganz Groß“ – Die Talenteshow -
Die große Schau der Grundschulkinder auf der Freilichtbühne
16.30 Uhr Puppenspiel „Der Froschkönig“ - Uta Davids Puppenbühne im Block B
18.00 Uhr Konzert des Kindergruppe der Musikschule Fröhlich !
20.00 Uhr Die große Liveparty mit der Gruppe RADIAL aus Neukirch

Festbetrieb auf dem Festplatz mit Schaustellern und Imbissständen

Programm am Sonntag

Gummistiefel fliegen über Frankenthal

07.06.2008

Gummistiefel werden bei einer Meisterschaft am Samstag, 7. Juni, in Frankenthal geworfen. Andreas Hoffmann und Silvio Thiele organisieren die ungewöhnliche Sportveranstaltung.

Silvio Thiele (l.) und Andreas Hoffmann organisieren das 1. Frankenthaler Gummistiefelfest am 7. Juni.

Wie auf jedem Hof gibt es auch bei Andreas Hoffmann in Frankenthal mindestens ein Paar Gummistiefel. Doch da jedes Exemplar fast täglich im Einsatz auf der Wiese, dem Feld oder im Stall ist, fällt es schwer ein Paar ansehnliche für den Fototermin zu finden. Aber abgespült und sauber gewischt, gelingt es doch die schwarzen Stiefel aus dem wasserundurchlässigen Kunststoff mit den beiden Veranstaltern aufs Bild zu bannen.

Zum 1. Frankenthaler Gummistiefelweitwurf-Wettbewerb um den Dorfpokal am Samstag, 7. Juni, werden diese beiden Stiefel höchstens als Schuhwerk dienen. Denn tatsächlich gibt es für das Gummistiefelwerfen ganz klare Regeln – festgelegt von der International Boot Throwing Association (Internationale Verbindung der Gummistiefelwerfer). „Wir Deutschen sind nach den Finnen sogar die zweitgrößte Gummistiefelweitwurf-Nation“, erklärt Hoffmann mit Stolz in der Stimme. Auf die Idee einen Wettkampf dieser Art auf dem Sportplatz der 1.100-Seelen-Gemeinde Frankenthal abzuhalten, kam der 42-Jährige schon im vergangenen Jahr. „Wir Frankenthaler werden von den Städtern immer als Gummistiefeldorf geneckt, in dem die Kinder schon mit Gummistiefeln auf die Welt kommen“, erklärt Hoffmann. Und weil schon seit einigen Jahren exotische Sportarten, wie Handyweitwurf oder Extrembügeln, in der Oberlausitz Einzug halten, warum dann nicht einen Wettbewerb um den am weitesten geworfenen Stiefel.

Bei seinen Recherchen stieß Andreas Hoffmann auf die Profi-Vereine in Berlin, Döbeln, Rauen und Taunusstein. Sie wollen Mannschaften nach Frankenthal schicken. Sogar die amtierenden deutschen Meister der Herren und Damen werden erwartet. Im Wettbewerb selbst wird natürlich zwischen Profi- und Amateurmannschaften unterschieden. Deshalb kann sich wirklich jeder im Gummistiefelweitwurf versuchen. Ein Team sollte aus drei Personen bestehen. Der einzelne Gummistiefel wird mit einer Hand über die Schulter geschleudert. Der deutsche Rekord liegt für die Herren bei über 52 Metern und bei den Damen bei über 30 Metern.

„Ich selbst bin noch gar nicht dazu gekommen einen Stiefel zu werfen“, gesteht Andreas Hoffmann. Sohn Sebastian wolle mit seinen Bowling-Freunden am Wettkampf teilnehmen. Auch Kompagnon Silvio Thiele gibt zu, einen Gummistiefel noch nicht als Wurfgerät verwendet zu haben. Die beiden Herren aus Frankenthal und Neukirch hätten im Moment auch wenig Zeit für das Training. Sie kümmern sich um das Rahmenprogramm des 1. Frankenthaler Gummistiefelfestes. Denn gemeinsam mit den Gummistiefeln stehen die Kinder im Mittelpunkt des Wochenendes. Anlässlich des 50-jährigen Jubiläums des Frankenthaler Kindergartens gibt es ein großes Fest. „Sachsens größte Hüpfburg wird auf dem Sportplatz aufgebaut“, verrät Hoffmann. Sogar eine Kinderdisco gibt es im Festzelt. Und bestimmt werden sich auch die Jüngsten an den Gummistiefeln probieren dürfen.

Quelle: Katrin Kunipatz Oberlausitzer Kurier